Sonos Ausstauschprogramm „Trade up“ – Frechheit!

Männer, vor kurzem habe ich doch glatt in der Sonos App angeboten bekommen, meine alten Speaker gegen einen Rabatt von 30% bei Neukauf zu tauschen. Einer meiner alten Sonos Play5 sei dazu validiert. Die Box funktioniert wie am ersten Tag. Warum in aller Welt soll ich die jetzt tauschen? Damit Ihr mich via Sprachsteuerung, Alexa und all dem Dreck abhören könnt? Da müsst Ihr mir doch etwas mehr als 30% bieten.

Lang ist´s her

Zugegeben, ja die erste Sonos Box ist vor mehr als 10 Jahren über die Ladentheke gegangen. Ok, könnte man sagen – Das ist eine ganz schön lange Zeit. Wenn eine meiner Lautsprecher (natürlich nach Ablauf der Garantiezeit) kaputt ist, könnte ich auch mit dem Deal leben. Ich bzw. wir haben uns im Haus schon ganz schön an die vielen Lautsprecher gewöhnt. Mal überlegen, wo ich überall welche installiert habe:

  • Gäste-WC (Play3 – I know – little too much)
  • komplettes Wohnzimmer (inkl. Playbar, Bass und zwei Play1 als Surround-Speaker)
  • Küche (Play5 erste Gen.)
  • Play1 (Mobiler Speaker für Garten, Garage und Dachboden)
  • Play1 (Familienbad)
  • Play3 (Ankleide)

Männer, merkt Ihr was? Genau – wir können auch ohne Alexa. Und ich werden so lange es geht dabei bleiben und kann Euch auch nur empfehlen, bei den neuen Sonos Produkten Alexa abzuschalten oder auf die Speaker der ersten Generation ohne Sprachsteuerung zurückzugreifen.

Sonos bietet den Rabatt aber nur an, wenn Ich mich von dem Originalprodukt trenne. Aha. Dabei muss das alte Gerät aber nicht wie zu erwarten ist, beim Händler abgegeben oder zu Sonos geschickt werden. NEIN! Das „Trade up“ bedeutet: Du registrierst dein Alt-Produkt auf Sonos, um es in den s. g. „Recycling-Modus“ zu versetzen. Nach 21 Tagen wird das Gerät über das Internet von Sonos aus Silicon Valley von Daten bereinigt und dauerhaft deaktiviert. Du hast dann die Ehre es auf dem Recycling- oder Wertstoffhof als Elektromüll zu beerdigen. Die Rücksendung mit Vorfrankierten Etikettmarken klappt ebenfalls. Wenn man das liest, fühle ich mich verarscht, denn Ich habe eigentlich die Sonos-Produkte (überwiegend in 2013) gekauft, um länger als 10 Jahre etwas davon zu haben. Von diesem Gedanken muss ich mich wohl verabschieden. Ich hoffe trotzdem, dass Sonos die Updates weiterhin für ALLE Modelle anbietet.

Sonos überzeugt mich grundsätzlich

Grundsätzlich bin ich von der Marke Sonos und den Produkten überzeugt, aber diese Maßnahmen machen den Anschein, dass es sich hier mal wieder um eine Management-Masche handelt, die „Gewinnmaximierung“ ausgerufen hat, um die Verkaufszahlungen zu puschen und so Ihre Jobs zu sichern. Ich habe vor kurzem auch gelesen, dass der Umsatz im Markt der Multiroom-Systeme zurückgeht. Das scheint wohl auch der Grund dafür zu sein, dass Sonos doch die Bluetooth-Funktion beim neuesten Sonos „Move“eingebaut hat. Falls mal wieder ein Speaker zu alt UND kaputt ist, greife ich mit Sicherheit auf die „Move“ mit 70% Rabatt zurück. 🙂

Update 25.01.2020 Update 25.01.2020 -> Sonos Chef entschuldigt sich

Werbeanzeigen

Umstieg von Homematic auf Homematic IP – ein notgedrungener Erfahrungsbericht

Männer, wir haben unser Haus im Jahr 2012 gebaut und zu dieser Zeit musste ich mich damit beschäftigen, ob wir aus unserem Heim auch ein Smart-Home machen möchten. Diverse Anbieter habe ich mir in Shops, Foren und Erfahrungsberichten durchgelesen und mich am Ende für Homematic von der Firma eq3 bzw. ELV entschieden.

Schon als die Homematic-Produkte unter dem Branding der Deutschen Telekom in deren Shops angeboten wurden, war klar, hier entsteht etwas Größeres. Im Anschluss präsentierte ELV die Homematic IP-Serie, was mich zu der Frage führte, ob ich mit der gesamten Anlage auf Homematic IP wechseln sollte?

Kompletter Wechsel von Homematic zu Homematic IP?

Eines Vorweg: NEIN! Ich habe es nicht getan. Jedenfalls nicht komplett. Ich muss seit einiger Zeit aber leider beobachten, wie die Homematic-Aktoren, die größtenteils erst im Jahr 2013 in Betrieb genommen wurden, sukzessive den Geist aufgeben. Vor allem die Jalousieaktoren von Homematic gehen einfach mit der Zeit kaputt. Entweder man kann den Aktor nur noch manuell bedienen oder er funktioniert nur noch per CCU Ansteuerung. Ich habe auch schon das Mysterium beobachtet, dass der Aktor die Jalousie nur noch in eine Richtung fahren kann, obwohl ich den Taster nach oben UND nach unten betätigt habe. Kurios und definitiv enttäuschend, vor allem wenn man die Lebensdauer und den Preis der Elektronik bedenkt. Parallel zu diesem Unglück sind auch schon 2 meiner Jalousiemotoren kaputt gegangen. Hier könnt Ihr lesen, wie ich diese Enttäuschung verarbeitet habe.

Die CCU3 als Basis für IP

Ich habe mich in diesem Zuge dazu entschlossen eine Homematic CCU3 anzuschaffen. Bisher war eine CCU1 aus dem Starterpaket im Einsatz, aber ich bin von der Geschwindigkeit der neuen Homematic-Zentrale begeistert. Die Ladezeiten der CCU1 sind wirklich grauenhaft. Mit der CCU3 hatte ich also dann auch die Möglichkeit zwischen Homematic und Homematic IP-Aktoren zu mischen, was für mich die beste Lösung war, um nicht die Aktoren komplett tauschen zu müssen.

Ich habe den Eindruck, dass die Homematic IP-Aktoren wirklich besser geworden sind und hoffe, dass diese nun etwas länger halten als die Brüder und Schwestern der ersten Version. Schon bei der Einrichtung mit dem Anlernen der Aktoren gab es mit der CCU3 keine Probleme. Die anderen Aktoren wurden seltener sofort gefunden und mussten persönlich gebeten werden mit meiner Zentrale zu kommunizieren.

Die Einstellmöglichkeiten der neuen Homematic IP-Rolladenaktoren BROLLsind außerdem viel umfangreicher, als der Vorgänger. Vor allem in der Kommunikation mit den Jalousiemotoren und der Abschaltautomatik stellen sie einen echten Mehrwert dar. Bei diversen Jalousiemotoren muss die Motorrichtungsumschaltzeit eingestellt werden und eine automatische Kalibrierungsfahrt kann über die CCU3 ebenfalls gestartet werden.

Aber nicht nur die Jalousieaktoren gingen bei mir kaputt, sondern auch die Homematic Zwischenstecker. Egal, ob die Variante mit der Leistungsmessung oder ohne. Was vorher ohne Probleme funktioniert hat, ging auf einmal nicht mehr. Ich schaffte mir die Version von Homematic IP an und es funktionierte wie am ersten Tag. Klar bedeuten neue Aktoren auch immer etwas Arbeit, aber ich denke es lohnt sich. Neben den schlankeren Desing der Zwischenstecker hast Du auch hier bessere Einstellmöglichkeiten innerhalb der CCU3.

Fazit: Für mich persönlich war es die richtige Entscheidung auf die neue Technik Homematic IP zu setzen, denn die alten Aktoren konnte ich bei Ebay über eine 1 €-Auktion stets sehr gut als defekte Geräte verkaufen. Einige Elektrofachleute haben sich anscheinend auf den Ankauf defekter Aktoren spezialisiert, reparieren die Geräte und verkaufen sie weiter. Ich traue mich persönlich nicht an die Platinen mit kalten Lötstellen ran und ich möchte mich ehrlich gesagt damit auch nicht beschäftigen. Die Differenz aus Neuanschaffung Homematic IP und Verkaufserlös der defekten Homematic-Aktoren beläuft sich auf ca. 15-20 € je Aktor. Und das ist es mir Wert.

Disclaimer

Ich muss diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Warum? Ich nenne ein Produkt oder eine Marke, auch wenn ich diese selbst gekauft haben und nicht dafür beauftragt wurden. Aktuelle Gerichtsurteile lassen mir keine andere Wahl. Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert! Er enthält allerdings Affiliate-Links zu Amazon und zu anderen Anbietern. Wenn ihr über diese Links etwas bestellt, kommen die Einnahmen daraus diesem Blog zugute – Danke.

%d Bloggern gefällt das: