Eine Zentrale für alles – der Athom Homey Smart Home Hub Pro

Männer, ich bin schon länger auf der Suche nach einem Teil, was bei uns im Haus alles steuern kann und z. B. Sonos und Homematic miteinander kombiniert. Als gutes Beispiel für ein Szenario könnte ich mir vorstellen: Registriert die Homematic CCU3 per Geo-Fencing, dass ich oder meine Frau Anwesend sind, schalte den Zwischenstecker der Sonos Play5 in der Küche ein und spiele mit einer Verzögerung von 2 Minuten den Radiosender 1live.

Vor ein paar Jahren war die Mediola-Lösung als der Heilsbringer angepriesen worden, aber was ist daraus geworden? Richtig, Nichts. Es ist zumindest bei mir und wohl auch in der Bevölkerung noch nicht angekommen.

Grund genug, sich mal den Homey Pro genauer anzuschauen. Ich bin beim Stöbern heute auf das Teil gestoßen und kann Euch berichten, dass es wirklich mit vielen Smart Home Systemen und Streaming-Systemen kompatibel ist. Zugegeben, er kommuniziert mit etwa 50.000 Geräten von mehr als 1.000 Herstellern? Und das zuverlässig? Wie soll das denn funktionieren fragen wir uns auf den ersten Blick zu Recht.

Die kompatiblen Hersteller lesen sich wie eine Liste von Hollywood-Stars auf der Bühne der Smart Home und Multi-Room-Musik Giganten: Sonos, Philips Hue, HomeMatic, Nest, Chromecast, Devolo, Danfoss, Spotify Connect, IKEA Tradfri, Amazon Alexa, Google Home, Tado, Somfy, Xiaomi, Fibaro, Qubino, Netatmo, Trust Smart Home, TP-Link, IFTTT, Nanoleaf, LIFX, Aeotec, Nuki, Danalock und viele andere. Viele dieser Hersteller lese ich zum ersten Mal. Aber wenn ich genauer drüber nachdenke und wir wirklich die Bereiche Heizung/Klima, Licht, Energiemanagement, Verschattung, Einbruchschutz und Alarmanlage, Schließung/Öffnung und das Multi-Room-Streaming miteinander verknüpfen können, wäre das eindeutig DIE SMART HOME Lösung schlechthin.

Wir kennen aus anderen Bereichen, dass man nur wirklich gut ist, wenn man sich auf EINE Sache konzentriert. Kann denn das sein, dass diese eine Zentrale mit allen Aktoren sauber funktioniert?

Schauen wir uns die Funktionen der wundersamen Kugel an, können wir festhalten, dass es zwei Versionen gibt. Eine für 299 € und eine für 399 €. Der wohl größte Unterschied der beiden Varianten liegt an der besseren Hardware-Ausstattung der Pro-Variante. Mehr Speicher, schnellerer Prozessor und damit mehr Geschwindigkeit bei den Anwendungen. Daher wird für die günstigere Variante empfohlen mit maximal 20 Apps parallel zu arbeiten. Ich habe in Testberichten gelesen, dass der Homey schon in der kleinen Variante für 299 € zuverlässig arbeitet und im Testzeitraum nicht neu gestartet werden musste. Das hört sich doch gut an.

Auf der Herstellerseite kann man sich die Einrichtung der kleinen Kugel genaustens anschauen. Beim ersten Einschalten ruft Euch der Homey zu, dass Ihr Euch die Smartphone App herunterladen sollt. Lustig. Leider müsst Ihr Euch zu Beginn mit einem kostenlosen Konto (Datenschützer nicht lesen) bei der Athom-Cloud registrieren. Dadurch erhaltet Ihr auch von unterwegs Zugriff auf die Kugelzentrale. Außerdem funktioniert so die Push-Nachricht bei wichtigen Ereignissen aus Eurer Zentrale heraus und Ihr erhaltet eine Meldung auf dem Handy, wenn der Hund mal wieder die Pantoffeln zum Frühstück verspeist.

Wenn ihr die App heruntergeladen habt, könnt Ihr Euch mit Euren Daten einloggen. Dann gehts an die Einrichtung der Apps. Welche Aktoren und Produkte möchtet Ihr steuern? In vielen Foren wird empfohlen die Ersteinrichtung auf der Website zu simulieren, um nicht gleich am Anfang Fehler zu machen, die nur mit einem vollständigen Reset rückgängig gemacht werden können.

Ihr Sucht in der App dann nach dem gewünschten Hersteller und wählt ein Produkt aus. Die Verbindung wird dann zur Cloud aufgebaut. Solltet Ihr diesen Hersteller das erste Mal verbinden, holt sich der Homey während der Einrichtung das Treiberpaket mit der Dokumentation und den entsprechenden Steuerungsbefehlen des Herstellers aus dem Netz. Im Anschluss könnt Ihr die interne App dann dafür verwenden Eure vorhandenen Geräte in den Anlernmodus zu versetzen und sie so mit dem Homey zu verknüpfen. Für die Steuerung benötigt Ihr dann nur noch eine App und könnt die anderen von Eurem Smartphone entfernen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der Markt der Homey-Kugel entwickelt. Mich hat das Konzept und der Gedanke eine Zentrale für alles begeistert. Ich habe aber auch das Gefühl, dass die o. g. Hersteller von Smart Home Lösungen Ihre User gerne auch in Ihrer App-Welt behalten möchten, um Ihnen möglicherweise auf die Finger schauen zu können, Nutzerverhalten nachzuvollziehen und Käufe anzubieten. So wie es Sonos jüngst mit seinem Umtauschprogramm „Trade up“ praktiziert.

Habt Ihr bereits einen Homey? Schreibt mir gerne Kommentare unter den Beitrag oder kauft über die o. g. Links die Produkte wie wild. Vielleicht kann ich mir dann auch die Brücke zwischen den Smart Home Welten leisten.

Disclaimer

Ich muss diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Warum? Ich nenne ein Produkt oder eine Marke, auch wenn ich diese selbst gekauft haben und nicht dafür beauftragt wurden. Aktuelle Gerichtsurteile lassen mir keine andere Wahl. Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert! Er enthält allerdings Affiliate-Links zu Amazon und zu anderen Anbietern. Wenn ihr über diese Links etwas bestellt, kommen die Einnahmen daraus diesem Blog zugute – Danke.

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Veröffentlicht von jetztaberlos

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