Fußballroute NRW – Die Männer-Stammtischtour 2020

Männer, habt Ihr schon mal von der Fußballroute in NRW gehört? Mir war es bislang völlig fremd, dass wir in unserem wunderschönen Nordrhein-Westfalen eine solche Institution seit etwa 2006 haben. Bei einer Recherche im Internet bin ich vor kurzem auf die Fußballroute NRW gestoßen. Lest in diesem Beitrag, warum es sich lohnt die nächste Stammtischtour in 2020 mit dem Fahrrad quer durch NRW zu planen.

In insgesamt 15 Städten rund um NRW könnt Ihr die Deutsche Fußball Route NRW mit allen Ihren regionalen und lokalen Besonderheiten erleben. Erkundet die Strecke mit Fahrrad oder Wandert entlang dem ausgeschilderten Weg und genießt dabei die atemberaubende Natur mit all ihren Facetten. Ich möchte Euch außerdem in diesem Artikel einen Überblick über die Historie und die Entwicklung dieser sehenswerten Route geben.

Die Geschichte der Fußballroute durch NRW

Die deutsche Fußballkultur ist um eine Attraktion reicher geworden. Im Jahr 2006 riefen 15 Städte samt Ihren Vereinen, die im Profi-Fußball beheimatet sind und international ein wenig bekannt sind, die Fußballroute durch das Land NRW und den Fußballverband ins Leben. Die erste Station in Köln wurde am 15.06.2005 im Rahmen des Confederations Cups eröffnet. Es folgten 14 weitere Städte bis am 08.06.2006 die Stadt Aachen die letzte Station in Betrieb nahm. Ziel der Route ist es den Tourismus in NRW anzukurbeln und den fußballbegeisterten Radfahrern in NRW eine Möglichkeit zu bieten 15 Städte mit Ihrer dazugehörigen Fußballgeschichte zu erkunden.

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Verlauf – von Hinten nach Vorn

Auch wenn Aachen die letzte Station war, die installiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, empfiehlt es sich von hier aus zu starten. Kommt Ihr nicht aus der Region, hilft ein Transfer nach Aachen per Bus oder Bahn, denn die Stadt an der holländischen Grenze ist sehr gut angebunden und erreichbar. Von der Universitätsstadt aus radelt Ihr über größtenteils asphaltierten Untergrund durch die Eifel und den Rhein-Erft-Kreis in die Domstadt nach Köln. Anschließend wird in Köln noch der Rhein überquert und die Route führt rechtsrheinisch über Leverkusen. Von dort aus führt die Route weiter nach Mönchengladbach, Krefeld, Düsseldorf, Wuppertal, Duisburg, Oberhausen, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Dortmund und zum Schluss über Münster nach Bielefeld.

Wenn Ihr lediglich ein Wochenende zur Verfügung habt, und die Strecke etwas kürzer ausfallen sollte, empfiehlt es sich eine oder maximal zwei Städte herauszusuchen und die Stationen abzufahren. Im Ruhrgebiet gibt es einige Städte, die relativ nah beieinanderliegen und die innerhalb von einem Tag gut beradeln sind. Als Beispiel kann ich hier folgende Kombinationen empfehlen:

  • Von Aachen nach Köln, ca. 113 KM, bei 15 km/h ca. 7,5 h
  • Von Duisburg nach Dortmund, ca. 92 km, bei 15 km/h ca. 6 h
  • Dortmund nach Münster, ca. 120 km, bei 15km/ ca. 8h

Die Strecke

Die Strecke umfasst insgesamt etwa 816 KM von Aachen nach Bielefeld. Würde man diesen Weg in einem Stück fahren oder wandern, warten 1.260 Meter Aufstieg und 1.250 Meter Abstieg auf Euch. Entlang des Erlebnisradweges könnt Ihr nicht nur viele Sehenswürdigkeiten der einzelnen Städte erkunden, sondern auch Orte entdecken, die in der Historie zu einem Schauplatz der internationalen und nationalen Fußballgeschichte geworden sind. Neben den vielen Informationen lernt Ihr auch tiefgründige und kuriose Details zum Fußball. Hättest Du beispielsweise gewusst, über welchen Weg die Fußball-Schuhe der brasilianischen lebenden Legende Pele nach Versmold gekommen sind? An welcher Theke trank der WM-Held von 1954, Helmut Rahn, sein Bier nach Feierabend? Wo arbeitete er in Essen hauptberuflich?

Ihr erlebt hautnah bei der Tour durch NRW die verschiedensten Kultur- und Naturdenkmäler kennen. Neben dem schönen Nordrhein-Westfalen, den Rand der Eifel bis zum Teutoburger Wald mit den Hermannshöhen absolviert Ihr eine unvergesslich schöne Radreise.

Die Etappen

Mit insgesamt 15 Etappen, die Ihr Euch frei einteilen könnt, wird es auf der Fußballroute quer durch NRW nicht langweilig. Wenn das Wetter mitspielt kann ebenfalls die Übernachtung unter freiem Himmel auf den vielen Plötzen entlang der Strecke eingeplant werden. Zahlreiche Camping-Plätze liegen abhängig von der ausgewählten Region mal mehr und mal weniger nah an der Route. Abhängig von der Saison ist eine Reservierung immer zu empfehlen. Auch schöne Hotels sind entlang der Strecke beiheimatet. Kulinarisch kann es durchaus etwas mehr sein, als die Stadionwurst oder der Klassiker „Currywurst Pommes“ in den Stadien der Nation.

Die Stationen

Jede Stadt hat für die abenteuerlustigen Fußballfans elf Stationen eingeplant. Viele Stationen führen natürlich an den Stadien der lokalen Fußballclubs vorbei. Teilweise auch an den aktuellen Trainingsgelände des Lokalclubs. Bei einigen ist auch aus touristischen Gründen ein Besuch im Fanshop empfohlen. Aber auch klassische Ausflugsziele der jeweiligen Städte werden von den Machern der Fußballroute ins Visier genommen. Besonders im Fokus sind hier die historischen Gebäude der Städte, auch wenn diese nicht unmittelbar im Zusammenhang mit dem Fußballgeschehen stehen, sind sie trotzdem imposant in der Erscheinung und werden bei den Teilnehmern Gänsehaut hervorrufen.

Besondere Sehenswürdigkeiten       

Wenn Ihr in Aachen startet, ist eine Besichtigung des Aachener Doms als UNESCO-Weltkulturerbe dringend zu empfehlen. In Dortmund ist das Deutsche Fußball-Museum eine absolute Pflicht für jeden Fußball-Fan. Die Zeche Zollverein in Essen wurde ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist für jeden Besucher ein besonderer Ort.

Schwierigkeitsgrad    

Durch die relativ geringen Höhenmeter entlang der Strecke, ist die Fußballroute definitiv von jedem Publikum zu absolvieren. Ob jung oder alt – mit entsprechender elektronische Unterstützung ist die Route in jedem Fall für jeden gut zu schaffen.

Navigation

Die Strecke ist grundsätzlich sehr gut ausgeschildert, allerdings sollte man sich die Strecke vorab anschauen, um Überraschungen zu vermeiden. In meinem Test für Fahrradnavigationsgeräte sind bereits einige Geräte von Garmin beschrieben, die die NRW Fußball-Route bereits beinhalten. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, plant die Route detailliert am Rechner und übertragt sie dann auf das Fahrrad-Navi.

Alternativ bekommt Ihr auf der offiziellen Internetseite einen kostenloses Online-Planer an die Hand. Hier könnt Ihr ebenfalls die Strecke detailliert planen und in ausgedruckter Form mit auf die Tour nehmen. Eine App für das iPhone oder das iPad gibt es ebenfalls zum Download.

Falls Ihr bereits für Eure Stammtischtour Geld einsammeln möchtet, macht ein kostenloses Tagesgeldkonto Sinn. Eure Mitglieder können dort direkt die Beiträge hin überweisen und so spart Ihr für die hoffentlich unvergessliche Radtour quer durch NRW.

Habt Ihr einen Teil der Route bereits bereist? Schreibt mir gerne über Eure Erfahrungen. Ich hoffe Ich kann Euch im Sommer nach der absolvierten Tour noch ein paar Tipps und Bilder liefern.

Veröffentlicht von jetztaberlos

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