Kindergeld anlegen – aber wie?

Ab 1 Euro am Tag: Neuer Kindersparplan von quirion

Männer, mit einem neuen Kindersparplan können Kunden bei quirion ab 1 Euro pro Tag und ohne Mindestanlage sparen. Die ersten 10.000 Euro können komplett kostenfrei angelegt werden. Zudem stehen zehn unterschiedliche Strategien zur Auswahl.

Quirion ist die digitale Geldanlage der Quirin Privatbank und hat ein neues Produkt auf den Markt gebracht, mit dem Eltern und Großeltern für ihre Kinder und Enkelkinder sparen können. Wer für seine Kinder oder Enkelkinder sparen möchte, kann bei diesem Anbieter schon ab einem Euro pro Tag tun. Mit einer monatlichen Sparrate ab 30 Euro und ohne einmalige Mindestanlage kann mit dem Kindersparplan von quirion gezielt Vermögen für den Nachwuchs aufgebaut werden.

Angebotslücke gefüllt

„Eltern und Großeltern haben oft den Wunsch, für die Zukunft ihrer Kinder und Enkel finanziell vorzusorgen“, erläutert Martin Daut, CEO der quirion AG. „Leider mangelt es bisherigen Angeboten wie Spar- oder Tagesgeldkonten, Schutzbriefen und Juniordepots entweder an der notwendigen Flexibilität oder einer angemessenen Ertragskraft, oder sie sind schlichtweg viel zu teuer.“ Der quirion-Kindersparplan ändere das.

Bis 10.000 Euro komplett kostenfreie Verwaltung

Die ersten 10.000 Euro werden im Kinderdepot komplett kostenfrei verwaltet. Das Geld wird breit gestreut und kostengünstig in Asset-Klassenfonds und ETFs investiert. Anleger haben entsprechend ihrem persönlichen Risikoprofil die Wahl zwischen zehn Vermögensverwaltungsstrategien mit einem variierenden Aktien- und Anleihenanteil. Auch eine Investition in eine nachhaltige Strategie ist möglich, ebenso zusätzliche Ein- und flexible Auszahlungen.

Eva, eine Blog-Kollegin von kinderleichtefinanzen.de, hat erst kürzlich in Ihrem Beitrag https://kinderleichtefinanzen.de/2020/02/06/wieviel-geld-braucht-mein-kind-fuer-ausbildung/ analysiert, wie viel Geld Kinder tatsächlich für Ihre Ausbildung benötigen. Mir persönlich ist beim Lesen die Kinnlade heruntergefallen, da ich mit diesen Beträgen nicht gerechnet hätte. Aber, wenn man länger drüber nachdenkt, ist ist ja logisch, dass das Studium oder die Ausbildung Geld kostet und möchte das Kind eben in einer Stadt mit einer angesagten Uni studieren, dann unterstützen das die Mama und der Papa natürlich auch. Ich finde den Ansatz, dass das Kind sich trotzdem mit einem kleinen Nebenjob etwas hinzuverdienen muss gar nicht schlecht. Aber auf der anderen Seite könnte dadurch das Studium natürlich auch länger dauern.

In diesem Blog-Beitrag wurde mit einer durchschnittlichen Rendite von 4,8 % über 15 Jahre mit dem MSCI-World-Index gerechnet. Um auf die notwendigen 27.213 € zu kommen müsstet Ihr also über 15 Jahre 104 € monatlich für EIN Kind an die Seite legen. Die Betonung liegt auf EINEM Kind. Wer 2 oder mehr Kinder hat, kann diese Sparrate dann mit der Anzahl der Sprösslinge multiplizieren. Das wird ein kaum zu stemmendes Abenteuer, zumal man selbst ja auch noch leben möchte und ggf. etwas Geld für sich selbst an die Seite legen möchte. Die Finanzierung der eigenen Immobilie, die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit und dann auch noch die eigene Altersvorsorge…. ok, Ich höre schon auf. Was also tun?

Ich kann den frisch gebackenen Eltern ausschließlich empfehlen SOFORT nach der Geburt mit dem Sparen für die Kinder anzufangen. Zum einen gewöhnt man sich dann sofort an die Sparraten und zum anderen hat man länger Zeit, um auf das gewünschte Ziel zu kommen. Was wäre also, wenn man einen Teil des Kindergeldes also direkt wieder anlegt?

Wenn wir also mit einer Zeit von 20 Jahren rechnen und eine Rendite von 6% annehmen, müsst Ihr nur noch 60 € im Monat an die Seite legen. Die Rendite von 6% ist ein realistischer Wert, wenn Ihr mit Robo-Advisorn wie Quirion oder anderen arbeitet. Beim Kindersparplan war bei mir persönlich allerdings (noch) der Aktien-Anteil auf 70% beschränkt. Da wir noch lange Zeit haben, hätte ich diesen Wert gern auf 100% angepasst, aber das war nicht möglich. Ich werden berichten, ob ich den Wert ggf. noch anpassen kann.

Ich persönlich bin sehr begeistert von der Idee für Kinder Geld an die Seite zu legen, um als junger Erwachsener die Ausbildungs- und Studienzeit nicht gänzlich von der Hand im Mund leben zu müssen. Viele Ausbildungen kosten ja auch Geld, wie z. B. die Ausbildung zur Physiotherapeutin oder Physiotherapeut. Von daher seid Ihr als vorausschauende Eltern immer auf der richtigen Seite. 🙂

Bei uns hat sich die Depoteröffnung etwas hingezogen, da jedes Elternteil der Eröffnung des Depots zustimmen musste, sofern dieser Erziehungsberechtigt war. Im Anschluss fordert der Anbieter noch eine Kopie der Geburtsurkunde an, um sicherzustellen, dass das Depot auch wirklich für die Filia oder den Filius gedacht ist. Aber hat man das Procedere hinter sich geht es schon ab 30 € (besser 60 € mtl. je Kind los). Schreibt mir gerne Eure Erfahrungen mit Quirion! Viel Erfolg und vor allem drücke ich die Daumen, dass Ihr Euer Sparziel für Eure Kinder erreicht!

Hier ein Vergleich von den aktuell besten Robo-Advisorn, wobei bis jetzt lediglich Quirion ein Kinderdepot anbietet:

Disclaimer

Ich muss diesen Beitrag als Werbung kennzeichnen. Warum? Ich nenne ein Produkt oder eine Marke, auch wenn ich diese selbst gekauft haben und nicht dafür beauftragt wurden. Aktuelle Gerichtsurteile lassen mir keine andere Wahl. Dieser Beitrag wurde nicht gesponsert! Er enthält allerdings Affiliate-Links zu Anbietern. Wenn ihr über diese Links ein Depot eröffnet, kommen diese Einnahmen daraus diesem Blog zugute – Danke.

Veröffentlicht von jetztaberlos

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